App-foxyApp-foxy logoApp-foxy logo

Solid Explorer Dateimanager

Effizienz

4,2
Bewertung
10.00M
Installationen
Free
Preis
Solid Explorer Dateimanager icon
Werbung

Analysiert von App-foxy

Bei einem Dateimanager geht es nicht nur darum, Dateien schnell zu finden. Ich möchte auch verstehen, welchen Speicherort ich gerade geöffnet habe und wohin meine Unterlagen wandern, bevor ich einen Vorgang bestätige. Gerade bei Cloud- und Netzwerkzugriffen ist diese Übersicht für mich Teil des Vertrauens in ein Werkzeug: Eine bequeme Oberfläche hilft wenig, wenn ich dabei die Kontrolle über meine Dateien aus den Augen verliere. Solid Explorer setzt auf eine nachvollziehbare Arbeitsweise, bei der ich Speicherorte selbst auswähle und Übertragungen bewusst anstoße.

Kontrolle statt undurchsichtiger Automatik

Diese Art der Dateiverwaltung passt zu mir, wenn ich lieber selbst bestimme, was kopiert wird, als mich auf einen vollständig automatisierten Ablauf zu verlassen. Die zwei nebeneinanderliegenden Ansichten machen Quelle und Ziel sichtbar. Vor einer Übertragung kann ich prüfen, ob ich den richtigen Ordner geöffnet und tatsächlich die passenden Dateien ausgewählt habe. Das ist keine Garantie gegen jeden Bedienfehler, aber eine nützliche Möglichkeit, ihn vor dem Start eher zu bemerken.

Beim Umgang mit persönlichen Dokumenten würde ich mir angewöhnen, kurz innezuhalten: Ist das Ziel wirklich der gewünschte Speicherort, und brauche ich dort eine Kopie oder soll das Original verschoben werden? Besonders bei Dateien, die auf einem gemeinsam genutzten Netzwerkspeicher landen, lohnt sich dieser kleine Check. Die App erleichtert den Transfer, trifft diese Entscheidung aber nicht für mich.

Das könnte dir auch gefallen

Mehr aus unserer Nachrichtenredaktion

Alle Neuigkeiten ansehen

Wenn ich Zugangsdaten oder Verbindungen für entfernte Speicherorte einrichte, behandle ich diesen Schritt wie die Einrichtung eines anderen Zugangs zu meinen Dateien: Ich verwende nur Speicherziele, denen ich vertraue, und prüfe den angezeigten Ort, bevor ich sensible Inhalte ablege. Wer Cloud- und Netzwerkfunktionen gar nicht braucht, kann sich auf lokale Ordner beschränken und muss nicht alle Möglichkeiten nutzen.

Die App von NeatBytes ist kostenlos und wird als Effizienz-App eingeordnet. Für Solid Explorer sprechen auch die langjährige Präsenz seit dem 1. Juli 2015 und die breite Nutzung auf Android; das allein sagt allerdings nicht, ob die Bedienung zur eigenen Arbeitsweise passt. Ich würde die kostenlose Nutzung zunächst mit unkritischen Dateien ausprobieren und erst dann wichtige Abläufe darauf umstellen. In-App-Käufe werden über Google Play zwischen 0,50 € und 23,99 € abgerechnet.

Dateien mit Solid Explorer bewusster verwalten

Dateien auf dem Smartphone zu finden, umzubenennen oder zwischen verschiedenen Speicherorten zu verschieben, klingt zunächst nach einer Kleinigkeit. In der Praxis kostet mich genau das aber regelmäßig Zeit: Ein Dokument liegt im Download-Ordner, ein Foto steckt in einem Messenger-Verzeichnis und eine Sicherung soll gleichzeitig in der Cloud und auf einem Netzwerkspeicher landen. Die App setzt genau an diesem wiederkehrenden Durcheinander an. Sie ist ein Dateimanager für Android, der lokale Ordner, Cloud-Dienste und Netzwerkspeicher in einer übersichtlichen Oberfläche zusammenführt.

Nach meinem Test ist der größte Vorteil nicht ein einzelnes spektakuläres Werkzeug, sondern der deutlich kürzere Weg zwischen zwei Speicherorten. Die Zwei-Fenster-Ansicht macht aus einem umständlichen Kopieren mit mehreren Zwischenstationen einen direkten Arbeitsablauf. Ich kann links den internen Speicher öffnen und rechts einen entfernten Speicherort, anschließend Dateien auswählen und sie an den passenden Ort verschieben oder kopieren. Für Menschen, die ihr Smartphone nur gelegentlich aufräumen, ist das vielleicht mehr Oberfläche als nötig. Wer jedoch regelmäßig Dateien organisiert, merkt den Zeitgewinn schnell.

Für die grundlegende Dateiverwaltung kann man zunächst ohne Kauf prüfen, ob die Arbeitsweise zum eigenen Umgang mit Dateien passt. Das ist sinnvoll, denn die Stärke der App zeigt sich nicht in einer kurzen Demo, sondern erst bei wiederkehrenden Aufgaben.

Der erste sinnvolle Aufbau

Nach der Installation würde ich nicht sofort jeden Ordner durchgehen. Ich empfehle, zuerst die Speicherorte einzurichten, die man tatsächlich verwendet. Dazu gehören bei vielen Nutzern der interne Gerätespeicher, ein Cloud-Konto und eventuell ein Computer oder Netzwerkspeicher. Der entscheidende Gedanke ist, die App nicht als bloße Liste von Ordnern zu betrachten, sondern als Arbeitsfläche für Übergänge zwischen diesen Orten.

Die lokale Seite ist schnell verständlich: Ordner öffnen, Dateien markieren und über die verfügbaren Aktionen weiterverarbeiten. Bei entfernten Speicherorten sollte man sich etwas mehr Zeit nehmen. Eine Verbindung, die nur einmalig zum Ausprobieren eingerichtet wird, bringt wenig. Nützlicher ist eine klare Auswahl aus den Speicherzielen, die man regelmäßig braucht. Wer etwa Fotos sichern und Dokumente abrufen möchte, sollte diese Ziele so anordnen, dass sie ohne langes Suchen erreichbar sind.

Ein hilfreicher Ansatz ist, die beiden Fenster nach Aufgaben statt nach Dateitypen zu denken. Für eine Sicherung liegt links der Ordner mit den neuen Dateien und rechts das Ziel. Für das Wiederherstellen kann die Richtung umgekehrt werden. Diese einfache Gewohnheit verhindert, dass ich Dateien versehentlich in einen ähnlichen, aber falschen Unterordner kopiere.

Werbung

Die App läuft auf Android ab Version 6.0. Damit richtet sie sich nicht nur an aktuelle Geräte. Auf einem älteren Smartphone sollte man allerdings besonders darauf achten, wie viele Dateien gleichzeitig verarbeitet werden und wie übersichtlich die Ordnerstruktur bleibt. Die Anwendung kann den Dateizugriff vereinfachen, aber sie ersetzt keine sinnvolle Ablageordnung.

Ein realistischer Arbeitsablauf für den Feierabend

Ein typisches Beispiel: Ich habe unterwegs mehrere PDF-Dateien heruntergeladen, ein paar Bilder aus einem Chat gespeichert und möchte am Abend alles an die richtigen Orte bringen. Statt jede Datei über die jeweilige App zu öffnen, starte ich den Dateimanager, prüfe den Download-Ordner und verschiebe die Dokumente gesammelt in einen passenden Ordner. Die Bilder kann ich getrennt auswählen und an einen anderen Speicherort kopieren.

Der Vorteil liegt hier nicht darin, dass die Dateien plötzlich automatisch sortiert werden. Diese Entscheidung bleibt bei mir. Die App macht aber die Kontrolle darüber leichter, welche Datei ausgewählt ist und wohin sie geht. Gerade bei ähnlichen Dateinamen ist die parallele Ansicht nützlich, weil Quelle und Ziel gleichzeitig überprüfbar sind.

Für eine regelmäßige Gerätesicherung kann ich die Zwei-Fenster-Ansicht ebenfalls als festen Ablauf verwenden. Zuerst öffne ich den Ordner mit wichtigen Dokumenten, anschließend den gewünschten Zielort. Danach prüfe ich die Auswahl, bevor ich den Vorgang starte. Ich würde dabei nicht blind den gesamten internen Speicher kopieren. Systemordner, temporäre Dateien und große Medienverzeichnisse können eine Sicherung unnötig aufblähen. Die Stärke der App ist hier die gezielte Auswahl, nicht ein vollständig automatischer Backup-Plan.

Ein praktischer Kniff dabei: Ich teile eine umfangreiche Sicherung lieber in überschaubare Bereiche auf, etwa Dokumente getrennt von Bildern. So kann ich nach jedem Transfer gezielter kontrollieren, ob die erwarteten Inhalte am Ziel liegen, statt mich durch einen unübersichtlichen Sammelvorgang zu arbeiten. Das kostet einen zusätzlichen Moment beim Start, macht aber die Prüfung am Ende einfacher.

Cloud und Netzwerk ohne ständiges Wechseln

Der Zugriff auf Cloud- und Netzwerkspeicher ist der Bereich, in dem sich die App stärker von einem einfachen vorinstallierten Dateimanager abhebt. Ich kann einen entfernten Speicherort neben dem lokalen Speicher verwenden und Dateien zwischen beiden Seiten bearbeiten. Das ist praktisch, wenn ich ein Dokument auf dem Smartphone vorbereite, es aber anschließend an einem zentralen Ort ablegen möchte.

Auch beim Abrufen funktioniert diese Logik gut. Liegt eine Datei auf einem Netzwerkspeicher und soll lokal verfügbar sein, bleibt der Zielordner auf der anderen Seite geöffnet. Dadurch ist der Vorgang weniger fehleranfällig als ein Wechsel zwischen mehreren Anwendungen. Besonders nützlich ist das, wenn ich unterwegs nur eine Auswahl benötige und nicht gleich einen kompletten Ordner herunterladen möchte.

Der Trade-off ist die Abhängigkeit von der jeweiligen Verbindung. Ein Dateimanager kann eine langsame oder instabile Netzwerkverbindung nicht ausgleichen. Bei großen Dateien sollte ich deshalb nicht einfach annehmen, dass der Vorgang im Hintergrund problemlos abgeschlossen wird. Ich prüfe lieber anschließend, ob die Datei am Ziel angekommen ist und sich öffnen lässt. Für wichtige Unterlagen bleibt diese Kontrolle sinnvoll, selbst wenn die Bedienung ansonsten sehr direkt wirkt.

Werbung

Wenn ich unterwegs auf eine entfernte Datei angewiesen bin, lade ich sie lieber vorher gezielt lokal herunter, statt erst im entscheidenden Moment auf eine stabile Verbindung zu hoffen. Das ist besonders bei Unterlagen hilfreich, die ich später ohne Netz prüfen möchte. Der Dateimanager macht diesen vorbereitenden Schritt bequem, ersetzt aber keine Überlegung dazu, welche Dateien ich tatsächlich offline benötige.

Mehr als Verschieben und Kopieren

Im täglichen Gebrauch ist es hilfreich, Dateien nicht nur zu übertragen, sondern auch ihre Struktur zu pflegen. Ich kann Ordner anlegen, Dateien umbenennen und unnötige Inhalte entfernen, ohne dafür mehrere Spezial-Apps zu öffnen. Das spart vor allem dann Zeit, wenn ich eine unübersichtliche Sammlung in kleine, verständliche Bereiche aufteilen möchte.

Ein nicht ganz offensichtlicher Nutzen ist die Vorbereitung von Dateien für den Versand. Statt aus einer Messenger-App heraus lange nach einem Dokument zu suchen, kann ich zuerst den Dateinamen korrigieren, den Inhalt in einen eindeutigen Ordner legen und dann gezielt darauf zugreifen. Das reduziert die Gefahr, eine alte Version oder eine Datei mit einem automatisch vergebenen Namen zu teilen.

Ähnlich hilfreich ist die App beim Aufräumen nach einem Gerätewechsel. Ich kann Inhalte zunächst sammeln, die wichtigen Ordner von weniger relevanten Dateien trennen und danach nur die benötigten Bereiche übertragen. Wer alles ungeprüft kopiert, nimmt oft auch alte Downloads und doppelte Medien mit. Die App erleichtert die Auswahl, verlangt aber weiterhin eine bewusste Entscheidung.

Beim Sortieren kann ich außerdem zuerst nur die Dateinamen und Speicherorte ordnen, bevor ich Inhalte lösche. Das ist eine einfache Vorsichtsmaßnahme, wenn ich in einem Ordner auf alte und aktuelle Versionen stoße: Umbenennen schafft zunächst Klarheit, während Löschen endgültiger ist. Gerade wenn Dateien später noch gebraucht werden könnten, hilft diese Reihenfolge, nicht vorschnell aufzuräumen.

Wo die App gegenüber einfachen Alternativen gewinnt

Der vorinstallierte Dateimanager reicht für viele grundlegende Aufgaben aus. Wer nur gelegentlich einen Download öffnet oder eine Datei in eine andere App teilt, braucht nicht zwingend eine umfangreichere Lösung. In solchen Fällen kann die App zunächst komplexer wirken, weil die Zwei-Fenster-Arbeitsweise mehr Möglichkeiten sichtbar macht.

Gegenüber einfachen Dateimanagern ist der Vorteil klarer, sobald mehrere Speicherorte beteiligt sind. Die parallele Darstellung spart Navigationsschritte und macht die Richtung eines Transfers verständlicher. Auch für Menschen, die Dateien zwischen Smartphone, Cloud und Netzwerk verschieben, ist dieser Ansatz praktischer als eine App, die ausschließlich den lokalen Speicher im Blick hat.

Gegenüber spezialisierten Backup- oder Synchronisationslösungen ist die App jedoch nicht automatisch die bessere Wahl. Wenn ich eine vollständig geplante, wiederkehrende Synchronisation ohne manuelle Auswahl möchte, sollte ich eine dafür konzipierte Lösung bevorzugen. Dieser Dateimanager ist stärker bei kontrollierten Einzelvorgängen: Ich entscheide, welche Dateien übertragen werden, in welchem Zielordner sie landen und wann der Vorgang beginnt.

Werbung

Auch für eine einzelne, schnelle Aktion ist die gewohnte Teilen-Funktion des Telefons oft der kürzere Weg. Ich würde den Dateimanager nicht zwingend öffnen, nur um ein Bild direkt an eine andere App weiterzugeben. Sein Vorteil zeigt sich dann, wenn ich Dateien zunächst prüfen, mehrere Elemente gemeinsam organisieren oder einen bestimmten Zielordner zuverlässig treffen möchte.

Die kleinen Reibungspunkte

Die vielen Möglichkeiten bringen eine Lernkurve mit. Wer bisher nur eine einfache Ordneransicht verwendet hat, muss sich erst an die zwei Seiten und die unterschiedlichen Speicherorte gewöhnen. Besonders bei Cloud- oder Netzwerkverbindungen ist es wichtig, die Einrichtung sorgfältig zu erledigen. Ein falscher Zielordner kann später mehr Verwirrung erzeugen als die ursprüngliche Suche.

Auch die Zwei-Fenster-Ansicht ist nicht in jeder Situation ideal. Auf einem kleinen Smartphone-Display kann sie beengt wirken, vor allem wenn lange Dateinamen angezeigt werden. Für kurze Dateivorgänge ist eine einfache Einzelansicht manchmal schneller. Ich würde deshalb nicht versuchen, jede Aufgabe zwanghaft in der geteilten Ansicht zu erledigen. Ihr Wert zeigt sich vor allem bei Transfers und beim direkten Vergleich zweier Ordner.

Die App ist außerdem kein Ersatz für eine gute Dateibenennung. Wenn ein Ordner mit unklaren Namen gefüllt ist, wird auch ein leistungsfähiger Dateimanager nicht automatisch Ordnung schaffen. Ich muss mir weiterhin angewöhnen, Dokumente verständlich zu benennen und wichtige Inhalte nicht wahllos in den Download-Ordner zu legen.

Bei sensiblen Dateien sollte ich ebenfalls bewusst arbeiten. Die Möglichkeit, einen entfernten Speicherort bequem zu öffnen, macht Übertragungen einfacher, aber nicht automatisch risikofrei. Vor dem Kopieren vertraulicher Unterlagen prüfe ich deshalb, ob der gewählte Zielort wirklich der richtige ist. Der schnelle Arbeitsablauf ist eine Hilfe, darf aber nicht dazu führen, dass ich die Kontrolle über den Speicherort verliere.

Wer die App hauptsächlich für ein einmaliges Aufräumen installiert, sollte sich fragen, ob sich die zusätzliche Einrichtung dauerhaft lohnt. Wenn lokale Ordner genügen und kaum Dateien den Speicherort wechseln, ist der vorinstallierte Manager möglicherweise unkomplizierter. Umgekehrt wächst der Nutzen, sobald dieselben Transfers regelmäßig wiederkehren; dann zahlt sich die anfängliche Orientierung an den beiden Fenstern eher aus.

Für wen sich der Download lohnt

Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die ihr Android-Gerät als ernsthaften Arbeits- und Speicherort verwenden. Dazu gehören Nutzer, die häufig Dokumente verwalten, Dateien zwischen Smartphone und Computer übertragen oder mehrere Cloud- und Netzwerkziele verwenden. Auch beim Aufräumen nach längerer Nutzung zahlt sich die direkte Gegenüberstellung zweier Ordner aus.

Weniger passend ist die App für jemanden, der nur gelegentlich einen einzelnen Download öffnet und ansonsten alle Dateien über andere Anwendungen verwaltet. Dieser Nutzer könnte die zusätzlichen Ansichten und Speicherorte als unnötige Komplexität empfinden. Ebenso sollte man eine andere Lösung wählen, wenn der Hauptwunsch eine komplett automatische Sicherung mit festen Regeln ist. Die App unterstützt den manuellen, kontrollierten Umgang besser als eine vollständig selbstlaufende Backup-Strategie.

Werbung

Die breite Nutzung spiegelt sich in einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 158.000 Bewertungen und mehr als zehn Millionen Installationen wider. Das macht die App nicht automatisch für jeden ideal, zeigt aber, dass der Ansatz für viele Android-Nutzer dauerhaft nützlich ist. Die aktuelle Version ist 3.5.19, und die Altersfreigabe lautet USK ab 0 Jahren.

Für die Entscheidung würde ich vor allem auf mein eigenes Muster achten: Muss ich regelmäßig zwischen mehreren Speicherorten wechseln, oder suche ich nur hin und wieder einen Download? Im ersten Fall ist die App eine ernsthafte Kandidatin. Im zweiten Fall kann ich zunächst beim vorhandenen Dateimanager bleiben und erst wechseln, wenn die wiederholte Navigation tatsächlich lästig wird.

Mein Urteil nach dem täglichen Einsatz

Für mich entfernt die App vor allem eine wiederkehrende Form von Reibung: das ständige Hin- und Herwechseln zwischen Quelle, Ziel und verschiedenen Speicher-Apps. Die Zwei-Fenster-Ansicht macht Dateiübertragungen nachvollziehbarer, Cloud- und Netzwerkzugriffe werden in denselben Arbeitsablauf eingebunden, und das Aufräumen lässt sich gezielter erledigen. Der Zeitgewinn entsteht nicht durch Automatik, sondern durch weniger Navigation und bessere Sicht auf den aktuellen Vorgang.

Die App verlangt dafür etwas Aufmerksamkeit. Ich muss Speicherorte sinnvoll einrichten, bei Netzwerkübertragungen die Verbindung berücksichtigen und vor wichtigen Kopiervorgängen die Auswahl prüfen. Wer eine minimalistische Oberfläche oder eine vollautomatische Sicherung sucht, findet wahrscheinlich passendere Werkzeuge. Für alle, die regelmäßig Dateien zwischen mehreren Orten bewegen, ist Solid Explorer jedoch eine der sinnvolleren kostenlosen Startoptionen, weil die zentrale Idee im Alltag tatsächlich Zeit spart.

Mein abschließender Eindruck ist deshalb klar, aber nicht uneingeschränkt: Als einfacher Ordner-Betrachter wäre die App für manche Nutzer überdimensioniert. Als kontrollierte Arbeitsfläche für lokale Dateien, Cloud- und Netzwerkspeicher ist sie dagegen überzeugend. Ich würde sie besonders dann installieren, wenn mich nicht ein einzelner großer Dateivorgang stört, sondern die vielen kleinen Such- und Wechselmomente, die sich jeden Tag wiederholen.

Häufig gestellte Fragen zu Solid Explorer Dateimanager

01

Was ist Solid Explorer Dateimanager und für wen eignet sich die App?

Solid Explorer ist ein vielseitiger Dateimanager für Android, mit dem sich Dateien und Ordner übersichtlich verwalten lassen. Die App eignet sich sowohl für alltägliche Aufgaben wie Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen als auch für fortgeschrittene Nutzer, die Cloud-Speicher, Netzwerkfreigaben, verschlüsselte Dateien oder komprimierte Archive verwenden möchten. Die Zwei-Fenster-Ansicht erleichtert besonders das Arbeiten zwischen verschiedenen Speicherorten.

02

Welche Speicherorte und Cloud-Dienste unterstützt Solid Explorer?

Mit Solid Explorer können Sie nicht nur auf den internen Speicher und eine eingelegte SD-Karte zugreifen, sondern je nach Einrichtung auch verschiedene Cloud- und Netzwerkziele verbinden. Dazu gehören unter anderem gängige Cloud-Speicher, FTP- oder SFTP-Verbindungen, SMB-Freigaben und weitere kompatible Dienste. Vor dem Download sollten Sie prüfen, ob Ihr bevorzugter Anbieter unterstützt wird und ob für bestimmte Verbindungen zusätzliche Einstellungen erforderlich sind.

03

Ist Solid Explorer kostenlos oder fallen Kosten für bestimmte Funktionen an?

Solid Explorer kann in der Regel zunächst kostenlos getestet beziehungsweise installiert werden, allerdings sind nicht alle Funktionen dauerhaft ohne Einschränkung verfügbar. Erweiterte Möglichkeiten, beispielsweise zusätzliche Cloud-Verbindungen, Verschlüsselungsfunktionen oder bestimmte Komfortoptionen, können eine kostenpflichtige Freischaltung erfordern. Die genauen Preise und Bedingungen können sich ändern. Deshalb empfiehlt es sich, die Angaben im Google Play Store vor dem Kauf aufmerksam zu prüfen.

04

Wie sicher sind Dateien und Zugriffe mit Solid Explorer?

Solid Explorer bietet mehrere Funktionen, die den Umgang mit persönlichen Dateien sicherer machen können. Dazu zählen beispielsweise der Zugriffsschutz der App, die Verschlüsselung ausgewählter Dateien und sichere Verbindungen zu unterstützten Netzwerkdiensten. Trotzdem ersetzt die App kein vollständiges Sicherheitskonzept. Achten Sie auf starke Passwörter, aktuelle Android-Versionen und vertrauenswürdige Netzwerke. Prüfen Sie außerdem sorgfältig, welche Berechtigungen und Cloud-Zugänge Sie gewähren.

05

Welche Android-Berechtigungen benötigt Solid Explorer und funktioniert die App auf jedem Gerät?

Für die Verwaltung lokaler Dateien benötigt Solid Explorer Zugriff auf die entsprechenden Speicherbereiche. Je nach Android-Version, Hersteller und verwendeten Funktionen können zusätzliche Berechtigungen erforderlich sein, etwa für Benachrichtigungen, Netzwerkverbindungen oder den Zugriff auf bestimmte Ordner. Die Kompatibilität hängt von der Android-Version und dem Gerät ab. Auf sehr alten Systemen oder stark angepassten Benutzeroberflächen können einzelne Funktionen anders arbeiten oder eingeschränkt sein.

Werbung

Vorteile

  • Übersichtliche Zwei-Fenster-Ansicht erleichtert das Verschieben von Dateien.
  • Unterstützt viele Speicherorte
  • darunter Cloud-Dienste und NAS-Freigaben.
  • Dateien lassen sich direkt in der App komprimieren und verschlüsseln.
  • Praktische Suchfunktion findet Dateien auch in umfangreichen Ordnerstrukturen.
  • Anpassbare Oberfläche mit mehreren Designs und Icon-Sets.

Nachteile

  • Einige Funktionen sind nur nach dem Kauf der Vollversion verfügbar.
  • Die Vielzahl an Einstellungen kann Einsteiger zunächst überfordern.
  • Cloud- und Netzwerkzugriffe benötigen teils zusätzliche Einrichtung.
  • Bei großen Dateiübertragungen kann die App spürbar Akku und Speicher nutzen.
  • Werbung oder Hinweise zur Vollversion können im Alltag störend wirken.
Solid Explorer Dateimanager

Solid Explorer Dateimanager

Effizienz

Herunterladen vonGoogle PlayNicht verfügbar aufApp Store

Galerie

Solid Explorer Dateimanager screenshot 1

Über diesen Eintrag

Wir stellen unabhängige Informationen zu mobilen Apps bereit, die von Drittanbietern entwickelt wurden. Diese Website besitzt, entwickelt oder vertreibt keine der aufgeführten Anwendungen. App-Namen, Logos und Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die angegebenen Kontaktdaten und Richtlinien der Entwickler dienen nur zur Information. Bei Fragen zum Support oder zu Daten wende dich an den Entwickler unter feedback@neatbytes.com, https://neatbytes.com/solidexplorer/ oder https://neatbytes.com/solidexplorer/index.php/legal/.


Entwickler
NeatBytes
Support-E-Mail
Website
Datenschutzerklärung

Solid Explorer Dateimanager in anderen Sprachversionen